
“I, José da Silvestra, who am now dying in the cave on the north side of the two mountains named Sheba’s Breasts, write this in the year 1590, my blood being the ink. Bring the matter to the king, that he may send an army which, if they live through the desert and the mountains, will make him the richest king since Solomon. With my own eyes I have seen the countless diamonds stored in Solomon’s treasure chamber behind the White Death. Pray for my soul. Farewell.”
King Solomon’s Mines ist der Urtyp des klassischen Abenteuerromans. Der Elefantenjäger Allan Quatermain führt eine Expedition ins unbekannte Afrika. Nach vielerlei Gefahren, Kämpfen, Prüfungen und Entdeckungen gelangt sie in das sagenhafte Reich Kukuana und zu Salomons legendären Minen.
Heute würde man das Buch wahrscheinlich in den Bereich Fantasy einordnen. Zwar ist es nicht sehr gut gealtert, denn zuweilen spürt man den Geist kolonialen Denkens und viktorianischer Wertvorstellungen. Aber zumeist überwiegt eine kindliche Lust am Märchenhaften, Fantastischen.
Entstanden ist der Roman 1885. Haggard verarbeitete seine Eindrücke aus Südafrika und wurde vermutlich angeregt von Stevensons Treasure Island. Das Buch wurde ein gigantischer Erfolg. Das gilt allerdings nicht für die mehr oder weniger grottigen Verfilmungen. Die erträglichste ist noch die von 1950. Vielleicht sollte sich einmal ein besserer Regisseur des Stoffes annehmen.
Auch im Roman „Im Bann der Freibeuter“ (nicht von H.R.Haggard) muss der Held auf seinem Weg vielerlei Prüfungen und Gefahren überstehen und immer wieder zu neuen Ufern aufbrechen. An einer solchen Stelle steckt der sechste der im Buch verborgenen Hinweise, die zu einer Kiste mit einem echten Schatz aus der Piratenzeit führen. Der Schatz ist immer noch ebensowenig gehoben wie König Salomos Diamanten. Alle Details zur Schatzsuche kann man hier nachlesen.