
Die Natur hat Johann Christian Lotter schon bei der Geburt mit Schönheit und vielerlei Talenten beschenkt. Mit vier Jahren beherrschte er die Infinitesimalrechnung. Später studierte er Kernphysik, erfand ein neues Modell für Schwerionenkollisionen, entwickelte Computer und zog schließlich als Programmierer nach Kalifornien. Dort gelang ihm 2008 die erste Barfußbesteigung des Whisper Peak in der Sierra Nevada.
Zurück in Deutschland, wurde er mit Hilfe einer selbstentwickelten Finanzsoftware in kurzer Zeit zum Milliardär. Nebenbei verfasste er mehrere Romane und eine Anzahl von Bedienungsanleitungen, von denen eine wegen ihrer Formvollendung 2020 den Bundespreis der Deutschen Sprachkunstakademie gewann. Seine Beiträge zur Literatur werden von Kritikern zuweilen als „übertrieben brillant“ bezeichnet. Bei seinen legendären Lesungen bringt er das Publikum regelmäßig so sehr zum Nachdenken, dass einige Besucher den Ausgang nicht mehr finden.
Trotz all dieser Verdienste – und vieler weiterer, die hier gar nicht erwähnt wurden – hat er sich stets jene Bescheidenheit bewahrt, für die seine Freunde ihn kennen und schätzen. Wie er selbst sagt: „Niemand kann etwas dafür, ein Genie zu sein.“ Lotter redet nur unwillig über seine Erfolge und würde niemals mit ihnen prahlen.