Achter Knoten: Die Schatzinsel

„Fifteen men on the Dead Man’s Chest — Yo-ho-ho, and a bottle of rum!
Drink and the devil had done for the rest — Yo-ho-ho, and a bottle of rum!“

Der Urtext des Piratenromans: Der junge Jim Hawkins findet eine Schatzkarte, gerät an Bord der Hispaniola und wird in ein haarsträubendes Abenteuer hineingezogen. Stevenson hatte den Roman wohl als Jugendbuch geplant, doch sein eigentlicher Protagonist ist nicht der jugendliche Held, sondern der Schurke, Long John Silver. Er gibt das heute gängige Bild des Piraten ab: einbeinig, Papagei auf der Schulter, Verrat als Lebenskunst. Auch viele andere Piratenmotive stammen aus Stevensons Buch: die abgelegene tropische Insel, die Schatzkarte mit dem X, die Meuterei.
Als Roman ist „Die Schatzinsel“ knapp, spannend, atmosphärisch und modern erzählt. Sie lässt sich auch heute noch sehr gut lesen – weit besser als manch andere neuere Piratenromane. Der Klassiker ist aber nicht nur eine der ersten Geschichten über Piraten, er hat auch die Vorstellung davon geprägt, wie Piraten in der Literatur und im Film auszusehen haben…

Auch der Roman „Im Bann der Freibeuter“ (nicht von Stevenson) wurde von seinem Buch inspiriert, wenn auch die darin vorkommende Schatzinsel das ziemliche Gegenteil von Stevensons Oringinalversion ist. Dennoch gibt es auch dort für die Leser die Gelegenheit, einern Schatz zu erbeuten. Alle Details zur Schatzsuche kann man auf diesem Blog nachlesen.

Noch hat niemand alle zehn Knoten gelöst und das ominöse X aufgespürt. Der Schatz wartet weiterhin in seinem Versteck auf seinen Finder.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.